Erfolg ist Verhandlungssache!

Das Mediationsverfahren ist zeitlich in verschiedene Phasen gegliedert. Mit dieser Struktur gelingt es nicht nur, alle relevanten Interessen und Probleme zu erfassen, sondern es bleibt auch keiner der Beteiligten inhaltlich oder emotional auf der Strecke. So erhält jeder die Zeit, die er braucht.

(1) In einem Erstgespräch gebe ich Ihnen Informationen über Ziele und Voraussetzungen der Mediation. Wir klären gemeinsam, ob eine Mediation für den anstehenden Konflikt geeignet ist. Falls ja, einigen sich die Parteien in der Eröffnungsphase auf Regeln und Rahmenbedingungen und schließen mit mir als Mediatorin einen Mediationsvertrag.

(2) Themensammlung Am Anfang steht die Bestandsaufnahme. Alle Themen, die wenigstens für eine Partei wichtig sind, können in der Mediation behandelt werden – ohne jede Einschränkung!

(3) Interessenklärung: Die Parteien stellen zu jedem Thema ihre Sichtweise dar und erläutern ihre Interessen und Anliegen. Sie erkennen und betrachten dabei die eigentlichen Beweggründe der anderen Partei – ein Perspektivwechsel!

(4) Lösungsmöglichkeiten: In dieser Phase der Mediation entdecken viele Parteien erstmals ihr Potenzial für einvernehmliche Lösungen. Die Suche nach Lösungsmöglichkeiten ist kreativ und offen in alle Richtungen – ohne jedes Denkverbot!

(5) Verhandeln: Die Parteien bewerten alle Optionen anhand ihrer Interessen. Fairness, Nachhaltigkeit und Umsetzbarkeit sind wichtige Kriterien – für alle Beteiligten!

(6) Vereinbarung: Die Lösung kann in einer Abschlussvereinbarung schriftlich festgehalten werden – der Gang zum Gericht wird überflüssig. Auch eine notarielle Beurkundung ist möglich. Bei einer Trennungs- und Scheidungsmediation kann die Vereinbarung dem Familiengericht zur Verkürzung des Verfahrens vorgelegt werden.